Heizkosten

Heizungskosten

Die hohen Heizkosten können auf ineffizientes Heizen oder hohe Wärmeverluste im Heizungsraum hinweisen. Sie wissen, ob Ihre Heizkosten angemessen sind? Diese Übersicht zeigt die durchschnittlichen Heizkosten in Deutschland. Auch die Heizkosten eines Hauses hängen von der Heizung und dem verwendeten Brennstoff ab. Informationen zu den Heizkosten, berechnet pro Quadratmeter und Jahr.

Die Heizkosten pro qm im Überblick

Die hohen Heizkosten können auf eine ineffiziente Beheizung oder eine starke Wärmevergeudung im Heizungsraum deuten. Aber wann fangen die Heizkosten tatsächlich an, hoch oder tief zu sein? Informieren Sie sich hier, wo Sie im bundesweiten Branchenvergleich zu finden sind und was die Heizkosten pro qm tatsächlich bedeuten. Der Anteil von Heizungs- und Warmwasserversorgung am Gesamtenergieverbrauch der privaten Haushalten liegt bei rund 80 %.

Eine Gegenüberstellung der eigenen Heizkosten mit dem Durchschnittswert vergleichbarer Häuser kann dazu beitragen, den eigenen Bedarf zu klassifizieren. Allerdings können auch Einflüsse wie falsche Belüftung oder falsche Einstellung der Heizkörper-Thermostate die Heizkosten in die Höhe schnellen lassen. Zur Erleichterung des Heizkostenvergleichs haben wir die Heizkostenabrechnungen von bundesweit 60.000 Privathaushalten für die Heizzeit 2016 ausgewertet und den Mittelwert errechnet.

Grundlage des Vergleichs sind die mittleren Heizkosten pro qm und Jahr in unterschiedlichen Hausgrößen - je mit den Energiequellen Gas, Öl und Fernheizkraft. Außerdem erläutern wir Ihnen, welche Einflussfaktoren neben dem Eigenverbrauch die Summe der Heizkostenabrechnungen beeinflussen. Damit Sie Ihre eigenen Heizkosten klassifizieren können, ist es von Bedeutung zu wissen, wie sich diese aufteilen.

Im Durchschnitt entfallen rund 75 % der Abrechnungskosten auf die tatsächliche Nutzung von Wärme. Der Rest besteht zu 25 % aus Heizkosten. Sie werden pro m² Wohnraum auf alle Bewohner umgelegt. Überdurchschnittliche Heizkosten informieren also nicht nur darüber, ob im Heizsystem selbst nach oben geblasen wird, sondern auch darüber, ob das Heizsystem effektiv funktioniert - oder ob unnötigerweise Geldverschwendung betrieben wird.

Was sind die durchschnittlichen Heizkosten? Der Heizwert setzt sich aus dem Heizenergiebedarf, dem Energieverbrauch (je nach Energiequelle) und den zusätzlichen Heizkosten zusammen. Sämtliche Angaben gelten für das Rechnungsjahr 2016 und ein durchschnittlicher Wohnungsbau mit einer Wohnfläche von 501 bis1000m². Nahezu 50 Prozent der Bundesbürger beheizen mit Gas.

Ein Mehrfamilienhaus verbraucht durchschnittlich 155 kWh pro Jahr. Zusammen mit den zusätzlichen Heizkosten ergeben sich für unseren 70 qm großen Vergleichshaushalt durchschnittlich 810? im Jahr. In der Rangliste der am häufigsten genutzten Heizenergiequellen in Deutschland steht Heizöl an zweiter Stelle: Mehr als 25 Prozent der Haushalte beheizen mit Oel.

Die Heizölpreise sind in den letzten Jahren deutlich gesunken, so dass das Erhitzen mit Erdöl relativ billig ist. Im Jahr 2016 betrug der Jahresdurchschnittspreis für Heizoel 4,9 Cents pro Kilometer. Im Jahr 2013 waren es noch etwa 8 Cents. Im Jahr 2016 betrug der durchschnittliche Jahresverbrauch pro qm im oben genannten Wohnhaus 161 kwSt.

Einschließlich der Warmnebenkosten beliefen sich die durchschnittlichen Heizkosten für den 70 qm großen vergleichbaren Haushalt im Jahr 2016 auf 665 EUR. Heizoel ist zur Zeit eine relativ billige Energiequelle. Dies bedeutet: Die Heizung mit Öl wird wahrscheinlich erheblich kosten. Im Gegensatz dazu erzeugt das Erwärmen mit Gas rund 2,7 t Kohlendioxid pro Jahr, die Fernwärmeversorgung 2,4 t.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Elektroenergie- und Wasserversorgung (BDEW) verwenden 5,5 Mio. private Haushalten diese Heizungsart - das sind gut 15% aller privaten Haushalten in Deutschland. Sie war 2016 die kostspieligste aller Energieträger: Eine kWh Strom kostet im Schnitt 9,1 Cents, in der vergangenen Heizzeit wurden auf einer Fläche von 000 qm im Schnitt 130 kWh pro qm Wohnraum benötigt.

Einschließlich der Betriebskosten für die Heizung ergeben sich daraus Heizkosten von rund 930 EUR für eine 70 Quadratmeter große Wohnfläche. Nach Angaben des BDEW beheizen derzeit nur rund drei Prozentpunkte der Bundesbürger mit Holzgranulat oder Rundholz. Mit 4,9 Cents pro kWh gehörten sie 2016 zu den billigsten Heizenergiequellen. Im Vergleich sbudget ergab dies durchschnittlich 665 EUR Heizkosten.

Mit Rundholz zu beheizen ist noch günstiger: Bei einem umgewandelten Strompreis von 3,3 Cents pro kWh betragen die durchschnittlichen Heizkosten eines 70 m großen Haushalts in einem mittleren Mehrfamilienhaushalt 300 EUR. Verglichen mit Erdöl oder Gas produzieren Heizungsanlagen auf Basis von Brennholz deutlich weniger Kohlendioxid, denn es wird als CO2-neutraler Energieträger betrachtet, der nur die Mengen an Kohlendioxid abgibt, die der Wald während seiner Lebensdauer verbraucht hat.

Mit anderen Worten, wenn der Wald natürlich verrottet, wird die gleiche Mengen an Kohlendioxid produziert, als ob das Holz als Heizstoff verwendet würde. Je nach Lage, Typ, Baujahr und Renovierungsstatus können die Heizkosten eines Hauses sehr unterschiedlich sein. Diese Werte weichen teilweise vom Regionaldurchschnitt ab, z.B. durch unterschiedliche Aussentemperaturen.

Ein Standort im Dachgeschoß oder Erdgeschoß kann manchmal fünfzig Prozentpunkte mehr Heizenergie bei gleichbleibendem Wärmeverhalten ausmachen.

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