Wasserschaden Orten

Gewässerschadenstellen

Infrarot-Thermografie: Schäden erkennen. Leckagen können in den meisten Fällen mit folgenden Methoden lokalisiert werden:. Wie kann man vorgehen, wenn "Wasser irgendwo im Haus fließt"? Die Thermografie kann verwendet werden, um Leckagen zu lokalisieren. Die Wasserschäden können so erfolgreich behoben werden.

Lecksuche - Fachgerechte Diagnose von Wasserschäden

Einer unserer Spezialbereiche ist die Lecksuche. Abhängig von der Position oder dem umgebenden Werkstoff der Leckstelle kommen unterschiedliche Ortungsverfahren und Messtechniken zum Tragen. Die Zielsetzung jeder Leckstelle ist es, den Standort und das Ausmaß der Leckagen so genau wie möglich zu bestimmen, ohne z.B. Mauern oder Böden "auf Verdacht" aufbrechen zu müssen und damit unnötige Aufwendungen und Unkosten zu erzeugen.

Es wird hauptsächlich zur Lecksuche an der Druckleitung eingesetzt: das Aquaphon. Durch die jahrzehntelange Berufserfahrung auf dem Gebiet der Lecksuche sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die elektro-akustische Lecksuche optimal geschult. Das Aquaphon erfasst bei dieser Messmethode die Vibrationen, die durch das aus den Rohren austretende Leitungswasser verursacht werden, und setzt sie in für das Menschenohr wahrnehmbare Geräusche um.

Beim Aufspüren von Lecks (Rohrbrüchen) mittels Erdgas wird in der Regel eine Gasmischung aus 95% Nitrogen und 5% Nitrogen ("Forming- oder Tracergas") verwendet. Die Lecksuche eignet sich auch für Rohrleitungen unter dichten Gebäudemassen wie Estrich oder Beton, da das Erdgas diese Menge eindringt und vom Gaswarngerät signalisiert wird.

Auch bei der gasförmigen oder elektroakustischen Lecksuche kommt eine elektrische Leitungsmessung zum Tragen, bei der ein Messsignal an die zu prüfende Strecke angelegt wird und z.B. die Leitungslänge und der Leitungsverlauf bestimmt werden kann. Die multifunktionale Messtechnik bietet im Bereich der Lecksuche wichtige Grundlageninformationen, z.B. zur Feuchte in unterschiedlichen Werkstoffen und in der Raumluft sowie zur Wärme.

Ein weiteres gängiges Verfahren zur Ortung von Rohrbrüchen ist die Verwendung von kleinen Fotoapparaten, die in die Rohrleitungen eingesetzt werden und einen Einblick in die Rohrleitungen erlauben. Bei Verdacht auf ein unzugängliches Loch, z.B. unter einer Wanne, verwenden wir Endoskope, um das Loch zu lokalisieren. Mit dem flexiblen Kamera-Kopf ist es möglich, auch die schrägsten Winkel zu betrachten.

In der Thermographie wird Infrarot zur Lokalisierung von Leckagen eingesetzt. Mit den hochempfindlichen Sensoren können dabei oft Temperaturdifferenzen von 0,03 °C erfasst werden. Leckendes Leitungswasser wird auf dem Infrarot-Bild als "Hot Spot" oder "Cold Spot" außerhalb der tatsächlichen Wasserleitung bzw. Heizleitung dargestellt. Diese Methode erlaubt neben der Lecksuche auch die exakte Lokalisierung der Vor- und Rücklaufleitung einer Fussbodenheizung, z.B. bei der Dämmschichttrocknung.

Abhängig vom Ausmaß des Gewässerschadens sollten Sie auch geeignete Massnahmen ergreifen, z.B. um einen feuchten Weinkeller zu renovieren.

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