Netzmessung Volumenstrom

Netz-Messung Volumenstrom

Messen von kleinen Volumenströmen mittels faseroptischem Lokalfilter. Luftdichte; Differenzdruckverfahren; Einströmdüse; Netzmessung;

Fehlerbeobachtung. Kurve einer Netzmessung, die mittlere Luftgeschwindigkeit kann ermittelt werden. Der Massen- oder Volumenstrom kann einfach über Fehler in der Netzmessung des Volumenstroms berechnet werden.

Die IOB | Volumenstrom-Messung

Ausgehend von den Messgrößen der Umgebung (Temperatur und Druck) wird die Luftdichte nach dem optimalen Gasgesetz errechnet. Bei der Differenzdruckmethode wird der Volumenstrom aus dem Durchflusskoeffizienten der Normalblende und dem ermittelten Differenzdruck ermittelt. Weil der Durchflusskoeffizient aber auch vom Volumenstrom abhängig ist, ist eine Iterationslösung erforderlich. Der Strömungskoeffizient sollte gegen die Reynoldszahl des Rohres auftragen werden.

Aufgrund der Stetigkeitsgleichung muss der nach dem Differenzdruckverfahren berechnete Volumenstrom mit dem am Einlaufstutzen übereinstimmen. So kann der Durchflusskoeffizient sowohl unmittelbar als auch über die Anzahl der Reynolds errechnet werden. Die Staudruckdifferenz zwischen Staurohr und Mauerbohrung kann unmittelbar in eine örtliche Fließgeschwindigkeit umgewandelt werden.

Der Volumenstrom kann nach der Mittelwertbildung der Position des selben Speichenradius mit der Simpson-Regel ermittelt werden. Die Volumenstrombestimmung erfolgte zum einen durch das standardisierte Differenzdruckverfahren und zum anderen durch die Netzmessung. Die Relativabweichung beider Methoden zum Volumenstrom des Differenzdruckverfahrens ist zu berechnen.

Erster Teil: Messmethode

Eine Klimaanlagenabnahme ist - wenn sie sorgfältig durchgeführt wird - ein komplexer Vorgang. Die Funktionsvermessung wird nach dem Vollständigkeits- und Funktionstest durchgeführt. din en 12599[1] legt die geforderten Maße je nach Anlagentyp fest (Tabelle 1). Vorraussetzung: Die Vermessung muss in jedem Falle durchgeführt werden. Lediglich der Massendurchfluss ist im Unterschied zum Volumenstrom an jeder Stelle der Strecke gleich.

Methode: in Rundrohren nach dem Schwerkraftlinienverfahren (immer in 2 Achsen) und in Winkelrohren nach dem trivialen Prinzip. Abb. 2: Achsteilung für das Schwerlastverfahren in Millimeter nach DIN EN 12599 Beispiel für das Schwerlastverfahren: Unter konstruktiven Bedingungen (Luftdichte 1,2 kg/m3) sollte eine Klimaanlage einen Volumenstrom von 1500 m3/h liefern. Während der Annahme wird der Volumenstrom im Rundluftkanal (Druckseite) mitgeschrieben.

Der Messvorgang wird mit einem Schalensternanemometer durchgeführt, das die Drehzahl ausgibt. Die Volumenströme ergeben sich dann aus dem Quotienten der Querschnittfläche und der mittleren Strömungsgeschwindigkeit (Gleichung 1 und Tab. 2). Messwert: Druckluft 102,3 kW, Temperatur im Luftkanal 25,3?C. Berechnet: Trockenluftdichte = 1,191 kg/m?, mittlere Strömungsgeschwindigkeit = 3,077 m/s, Flächeninhalt = 0,126 m?, Volumenstrom (Dichte = 1,19 kg/m?) = 1396 m?/h, Volumenstrom (Dichte = 1,20 kg/m?) = 1384 m?/h.

Bei der trivialen Methode wird die Querschnittfläche in eine unterschiedliche Zahl gleich großer Oberflächen aufgeteilt, wodurch in jedem Elementzentrum eine Vermessung durchführt wird. Es ist jedoch der Messpunktabstand zur Rohrwand zu berücksichtigen (weitere Informationen hierzu finden Sie in der Norm EN 12599). Bei einer Leistungsmessung sollte die Lufttemperaturmessung, analog zur Luftmengenbestimmung, immer über eine Netzmessung vorgenommen werden.

Die Luftströmung hinter einem Wärmetauscher ist aufgrund der kontinuierlich kühlenden Strömungstemperatur immer einem Temperaturverlauf unterworfen (Bild 3). Vorraussetzung: Die Messungen am Aggregat müssen immer nach DIN EN 12599 durchgeführt werden (es sei denn, die AHU hat keine Luftbehandlungskomponente). Standort: Die Vorschrift gibt keine Informationen darüber, wo exakt die Messungen durchgeführt werden sollen.

Die Netzmessung mit Klassifizierung nach DIN EN 12599 Die Funktionskontrolle und die Funktionskontrolle des Filter findet nahezu gleichzeitig statt. Anzahl der Filterstufen (2 stufig nach VDI 6022[3]), Überprüfung der Filteranlage und ihrer Güte nach Typbezeichnung, Überprüfung von Montage und Dichtung, Filterklasse (bei herkömmlichen Systemen nach VDI 6022: erste mind. F5, zweite mind. F7), Überprüfung auf Beschädigungen der Wirkdruckanzeige und des Filter und dessen Sauberkeit.

Abschließend wird der Druckabfall am Sieb gemessen. Necessity: Eine Wirkdruckmessung ist immer erwünscht. Abbildung 4: Nach DIN EN 12599 umfasst die Zulassung einer Klimaanlage auch elektrische Tests und Messwerte. Zu den Abnahmen nach DIN EN 12599 zählen auch die elektrotechnischen Untersuchungen und Abmessungen. Necessity: Die Leistungsaufnahme muss für jeden einzelnen Sensor gemessen werden.

Nötig: Die Erfassung der Luftströmung im Zimmer ist nur nach vorheriger vertraglicher Vereinbarung durchführbar. Messinstrumente: Luftmassenmesser, Nullpunktmessung oder Netzmessung im Luftkanal. Je nach Querschnitt wird ein Volumenstrom oft unmittelbar auf einem Bildschirm wiedergegeben. Lediglich die nach DIN 1946-T2[5] festgelegte Temperatur der Luft oder die sogenannte Betriebsraumtemperatur nach dem neuesten technischen Standard.

Weiterhin wird hier das Meßverfahren zur Aufzeichnung der Betriebsraumtemperatur erörtert. Notwendig: Die Bestimmung der Betriebsraumtemperatur ist bei Teilklima oder in raumlufttechnischen Anlagen nahezu immer vonnöten. Standort: Die operative Raumtemperaturmessung sollte gleichzeitig oder, da dies oft nicht möglich ist, kurz nacheinander in 0,1 Meter, 1,1 Meter und 1,7 Meter Tiefe erfolgen.

Es sollte dort stattfinden, wo die festgelegte Solltemperatur notwendig wird (z.B. am Arbeitsplatz). Messinstrumente: Die operative Zimmertemperatur wird mit dem sogenannten Globalthermometer gemessen. Der Widerstands-Thermometer mißt nun eine Mischung aus Luft- und Wandoberflächentemperatur. Die senkrechte Lufttemperaturdifferenz darf 2 K/m nicht übersteigen (kritisch insbesondere bei Quellluftdurchlässen), in einer Raumhöhe von 0,1 Metern darf die Raumlufttemperatur 21?C nicht unterschreiten (bei Quellluftdurchlässen wird diese Anforderung oft nicht erfüllt), die Luftzufuhrtemperatur muss zusätzlich kontrolliert und registriert werden.

Nach VDI 6022 muss die Hygieneinspektion von einem Hygienefachmann durchgeführt werden. Nötig: Die Bestimmung der Raumluftfeuchtigkeit ist notwendig, wenn eine Feuchtigkeitsgarantie oder ein Luftbefeuchter eingebaut ist. Standort: Die Raumfeuchte sollte am vertragsgemäßen Standort gemessen werden. Zuerst wird die Temperatur der Luft und dann die Temperatur der Feuchtkugel aufzeichnet.

Das Auswerten wird über das h,x-Diagramm durchgeführt. Die Schnittmenge der Temperatur der Luft (t = konstant) und der Feuchttemperatur (eingestellt von der Sattellinie über h = Konstante zum Schnittpunkt) entsprechen dem momentanen Zustand spunkt im h,x-Diagramm, aus dem nun alle Angaben ersichtlich sind. Das Aufrechterhalten der Geschwindigkeit der Raumluft ist ein entscheidender Faktor für den thermischen Komfort.

In Anlehnung an den Grad der Turbulenz und die Temperatur der Luft macht die Norm EN 1946-2[5] Angaben über die zu haltende Luftgeschwindigkeit für ein bestimmtes Aktivitätsniveau oder eine bestimmte Bekleidung (Bild 6). Notwendig: Die Erfassung der Raumströmungsgeschwindigkeit ist nur dann notwendig, wenn dies zuvor im Vertrag festgelegt wurde. Bei Zugreklamationen findet sie oft nach dem Einzug statt.

Abb. 6: Raumströmungsgeschwindigkeiten nach DIN 1946-2 Ort: Raumströmungsgeschwindigkeit, Verwirbelungsgrad und Temperatur werden mitprotokolliert. Bei jeder Vermessung gibt es Fehler. Nach DIN EN 12599 sind Planabweichungen und Messfehler zulässig (Tabelle 3). Falls präzisere Maße gewünscht werden, sollten diese in schriftlicher Form festgelegt werden. Weiterhin gibt es die Fehlerberechnung nach der Fehlerausbreitung.

Die verhältnismäßig komplexe Berechnung ist unter anderem in der DIN EN 12599 und[4] wiedergegeben. 1] DIN EN 12599: Prüf- und Meßverfahren für die Abnahme von installierten Lüftungsanlagen; Beuth Verlag 2000[2] ISO 7726: Umweltklima, Geräte zur Erfassung von physikalischen Grössen; Beuth Verlag 2001[3] VDI 6022 Teil 1: Hygieneanforderungen an Lüftungsanlagen, Büros und Besprechungsräume; Beuth-Verlag 1998 [4] Baumgarth/Hörner/Reeker, Handbuch für Klima-Technik, Bd. 2, Bd. 3.

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