Grundbesitzabgaben gehören für jeden Hausbesitzer zu den monatlichen Ausgaben für sein Eigenheim. …
Regenwasserentwässerung Berechnung
Berechnung der Regenwasserableitung("Wasserdurchlässigkeit") der gepflasterten Flächen, aus denen Regenwasser in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird.
Was muss ich noch tun?
Beim Thema Wasser denken wir an unsere Mitarbeiter als Dachdecker oder Installateure. Die Niederschlagswassermengen müssen in diesem Falle über die gemischten oder Regenwasserrohre abgeführt werden. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist es natürlich notwendig, die zu erwartenden Wassermassen kalkulieren zu können. Wieviel Niederschlag produziert es?
Gemäß der Norm EN 12056-3[1] in Kombination mit der Norm EN 1986-100[2] sind die Regenfallrohre nicht für ein möglichst großes Niederschlagsereignis vorgesehen. Ein Entwurf des Drainagesystems für die Regenwassermenge eines Jahrhunderts würde dazu führen, dass das System für die meisten Betriebszeiten zu groß wäre.... Zur Vermeidung einer teuren und damit auch unwirtschaftlichen Regenwasserentwässerung wird ein Überlastbetrieb bei überdurchschnittlichen Niederschlagsereignissen akzeptiert:.
Die Regenrinne wird so eingebaut, dass sie ohne Beschädigung des Gebäudes auslaufen kann. Bei normalem Regenfall müssen die Regenfallrohre den Niederschlag jedoch komplett auflösen. Zur Ermittlung dieser Größen muss die effektive Dacheindeckung ( "A") bestimmt und das lokal zu erwartende Niederschlagsereignis (berechnete Niederschlagsintensität r) bestimmt werden....
Aus diesen Werten ergibt sich die Bestimmung des Regenabflusses (Q). Wenn es nach unten hinabregnet, fallen die Regenfälle vom Boden senkrecht zur Oberfläche des Geländes, die Grösse der Dachoberfläche ist unerheblich. Ausschlaggebend für die Abklärung der Regenwassermenge ist die Grösse der über dachtenden Flächen, die auch als Dachbodenfläche bezeichnet wird....
In nur einer Minute sammelt sich auf dieser Oberfläche eine Menge von X Liter Regenwasser an. Wenn ein Giebeldach über der Dachfläche aufgestellt wird, nimmt die nasse Dachfläche durch die geneigten Dachbereiche zu; es wird jedoch nur die Niederschlagsmenge von X Liter pro Sek. erzeugt. Bei der DIN EN 12056-3[1] wird erwartet, dass Regenwasser immer rechtwinklig zur Erdoberfläche abfließt.
Dabei kann die Dachgeschossfläche, d.h. die das gesamte Gebäude überspannende Grundfläche, als effektive Deckenfläche (A) betrachtet werden. Diese Größe muss nur dann in die Berechnung einbezogen werden, wenn zu erwarten ist, dass der Einfluss des Windes das Niederschlagsereignis beeinflussen kann. Wenn es zu treibendem Niederschlag kommt (bei dem der Niederschlag mit einer Steigung von 26 oder mehr fällt), stößt er nicht mehr von oben auf das Flachdach, sondern eher seitwärts.
Dabei muss auch die Grösse der Dachoberfläche - und nicht nur die der Dachunterseite - bei der Bestimmung der effektiven Dachoberfläche (A) beachtet werden. Sollte - wie bei der Vermutung von Regen im rechten Winkel zur Bodenoberfläche - die Bodenoberfläche im Regen wieder "über das Dach gehalten" werden, wäre in diesem Falle ein Teil der Dachoberfläche des Satteldachs noch naß.
Schlussfolgerung: Für die Bestimmung des Regenabflusses (Q) bei schlagregen wird die effektive Dacheindeckung ( "A") aus der Dacheindeckung plus der halben Dacheindeckung berechnet. Dies ist auch der Fall, wenn der Niederschlag durch den Sturm auf eine Hausmauer gelenkt wird und das Niederschlagswasser von der Hausmauer auf ein Hausdach abfließen kann.
Dabei wird die halbe Grundfläche zur Grundfläche des Daches addiert und die effektive Fläche (A) bestimmt. Wenn man davon ausgehen muss, dass der Niederschlag vertikal zur Oberfläche des Daches fließt - das Verdeck steht dem Einfluss von Luft und Witterung praktisch entgegen - wird die eigentliche Oberfläche des Daches mit der effektiven Oberfläche des Daches verglichen.
In Deutschland wird, wie bereits erwähnt, eine Windwirkung nur in Ausnahmen bei der Festlegung der effektiven Dachflächen mitberücksichtigt. Zur Berechnung des Niederschlags wasserabflusses wird eine Berechnungsniederschlagsmenge verwendet, die einem fünfminütigen Niederschlag von zwei Jahren entsprechen (r(5,2)). Betrachtet man die Niederschlagsmenge in Deutschland, so ist auffällig, dass - entgegen oft geäußerten Annahmen - nicht der Nordteil der Bundesrepublik, sondern der SÃ?den ist.
Es gibt hier beträchtliche Differenzen, die die notwendige regionale Bestimmung der zu verwendenden Niederschlagsintensität aufzeigen. In jedem Falle ist es ratsam, die Niederschlagsintensität für die Gebiete abzufragen, in denen der Wetterschutz aktiv ist: Für Hamburg sind zum Beispiel 258 l Löschwasser definiert, die innerhalb einer Minute auf einer Grundfläche von einem ha (d.h. 10.000 m²) abgelagert werden.
Die Abflussgeschwindigkeit des Regens vom Flachdach ist abhängig von der Bauart und der Oberflächengüte des Dachs bzw. der zu drainierenden Unterlage. WÃ?hrend wasserdichte OberflÃ?chen, wie ein mit Dachsteinen abgedecktes oder asphaltiertes Hofdach, das Niederschlagswasser in etwa so rasch abflieÃ?en lassen, verzögert ein kiesgedecktes und ein als Regengarten konzipiertes Dach die Ableitung von RegengÃ? und regenwasser.
Dies ist ein Zusatzwert ohne Aggregat, der dazu verwendet wird, den berechneten Regenwasserablauf an den aktuellen Dachzustand anzupass. Anhand der effektiven Dacheindeckung ( "A"), der berechneten Niederschlagsintensität ("r") und des Abflussbeiwerts ( "C") kann der Niederschlagsabfluss ("Q") berechnet werden. Wenn die berechnete Niederschlagsintensität (r) in der Anlage l/(s?ha) und die effektive Deckenfläche (A) in der Anlage m verwendet wird, wird der Niederschlagsabfluss (Q) in der Anlage l/s berechnet.
Die Rezeptur sieht einen fünfminütigen Niederschlag vor, wie er alle zwei Jahre auftritt. In der Regel ist diese Niederschlagsintensität die Basis für die Berechnung des Abflusses. Bei Dächern, bei denen bei Überbeanspruchung des Abwassersystems mit Schäden am Gebäude zu rechnen ist, kann es notwendig sein, ein stärkeres Niederschlagsereignis zur Bestimmung der Niederschlagsintensität zu nutzen.
Weil man diese Lage nicht alle zwei Jahre erfahren will, berechnet man die Dachabläufe mit der berechneten Niederschlagsmenge von fünf Minuten, wie sie alle 30 Jahre auftritt (r(5.30)). Mit dem ermittelten Regenwasserabfluss wird die Menge an Wasser in Liter angegeben, die pro Sek. abgelassen werden muss, um das ganze Hausdach zu dränieren.
Ist zum Beispiel das Sattelrohr symmetrisch und über zwei Fallleitungen entleert, leitet jedes Rohr die Hälfte des Regenwassers ab. Im Falle von unsymmetrischen Dachaufbauten kann es jedoch erforderlich sein, den Regenabfluss unterschiedlicher Dachflächen separat zu berechnen. Diese bestimmt, welche Mengen Wasser an welcher Position vom Fahrzeugdach kommen und über die Basisleitung abgeleitet werden müssen.
Der Systemmechaniker kann mit diesem Wissen die Abflussrohre so bemessen, dass es bei einem Regenschauer - außer einem Regenereignis des Jahrhunderts - keine Überflutungen gibt.